115 / Einführung in die Umwelt- und Verfahrenstechnik
   
Modul Name DE Modul Code
Einführung in die Umwelt- und Verfahrenstechnik 115
Modul Name EN
Fundamentals of Process and Envirmonmental Engineering
Studiengang ECTS Credits
Umweltingenieurwesen 5.0
Art des Moduls und Zuordnung zum Curriculum
Pflichtmodul, Umweltingenieurwesen Bachelor Grundlagenstudium
Modulverantwortliche(r) Dozent(en)
Prof. Dr.-Ing. Iris Steinberg
 
Niveaustufe 1 / Grundkurs Modul zur Einführung in das Basiswissen eines Gebietes.
SWS und Lehrform 4 SWS / 40% Vorlesung, 40% Übung, 10% Labor, 10% Exkursion
Notwendige Voraussetzungen
Empf. Semester 2
Angebotshäufigkeit Sommersemester
Lernergebnisse / Kompetenzen

Die Studierenden haben Kenntnisse über relevante umweltverfahrenstechnische Prozesse deren praktische Anwendung für Planung, Bau und Betrieb sowie Überwachung umwelttechnischer Anlagen. Sie haben nach Abschluss des Moduls die Fähigkeit selbstständig zu lernen, erste Probleme selbstständig zu analysieren und eine Lösung herbeizuführen. Die Studierenden erlangen Grundkenntnisse über Prozesse zur Veränderung von Stoffen hinsichtlich ihrer Art, Eigenschaft und Zusammensetzung. Sie haben den Umgang mit quantitativen und qualitativen Größen und die Grundlagen zur Bilanzierung von Prozessen erlernt, so dass sie einzelne einfache Prozesse bzw. Verfahren anhand gängiger Regelwerke dimensionieren können. Die Studierenden haben darüber hinaus die grafische Darstellung umweltverfahrenstechnische Prozesse und Anlagen kennengelernt; sie sind befähigt Fließschemata zu lesen, ihren Informationsgehalt zu erfassen sowie einfache Fließschemata selbst zu erstellen.

Lerninhalte
  • Grundlagen zur Bilanzierung umweltverfahrenstechnischer Prozesse auf Basis quantitativer und qualitativer Größen
  • Nomenklatur des SI-Einheitensystem
  • Bestimmung und Verwendung physikalischer bzw. Stofflich-analytischer Kenngrößen wie z.B. Masse, Volumen, Dichte, Wasser- und Trockensubstanzgehalt
  • Bilanzierung von Prozessen zur Ermittlung und Charakterisierung der Ein- und Ausgangsstoffe sowie Aufstellung von Massenbilanzen
  • Bedeutung und Bestimmung von Norm- bzw. Betriebsbedingungen
  • Aufgaben, Aufbau, Anwendung von Anlagenkennzeichnungssystemen
  • Typen, Inhalte, Anwendungsbereiche, Symbole und Bedeutung von Fließschemata
  • Symbole und Bedeutung, Verwendung in Fließschemata, Einbindung in Anlagenkennzeichensysteme
  • Grundlagen der Mess-Steuerung-Regelungs-Technik (Parameter, Verfahren, Anwendung)
  • Kennbuchstaben für die Prozessleittechnik
Medienform Experimentelle Vorführung, Beamer, Tafel
Arbeitsaufwand Gesamtzeit: 150 h, Präsenzzeit: 56 h, Selbststudium, Hausarbeiten u.ä.: 94 h
Prüfungsart Klausur 90 Min.
Literatur

Schwister, Karl; Leven, Volker: Verfahrenstechnik für Ingenieure. Fachbuchverlag Leipzig im Carl Hanser Verlag, Carl Hanser Verlag München, 2013

Förstner, Ulrich: Umweltschutztechnik. 8. Auflage, Springer-Verlag, Berlin Heidelberg 2012

DIN EN ISO 10628-2001-03: Fließschemata für verfahrenstechnische Anlagen. Allgemeine Regeln. Beuth Verlag GmbH, Berlin.

DIN EN ISO 10628-2:2013-04: Schemata für die chemische und petrochemische Industrie - Teil 2: Graphische Symbole (ISO 10628-2:2012). Deutsche Fassung EN ISO 10628-2:2012. Beuth Verlag GmbH, Berlin